Last Minute Gran Canaria Ferien

Die Insel Gran Canaria beeindruckt durch ihre klimatische und geografische Vielfalt. Der kühle Norden lädt zum Wandern und Klettern ein, der eher touristische Süden ist ein beliebtes Ziel für die Strandferien.

Zu den touristischen Zentren zählen die Ferienorte Maspalomas und Playa del Inglés. Dank ihrer Lage in der Nähe des afrikanischen Kontinents ist es auf der drittgrössten Kanarischen Insel das ganze Jahr über angenehm mild.

Beliebte Reiseziele

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Anreise

Der internationale Flughafen von Gran Canaria befindet sich etwa 18 Kilometer südlich von Gran Canarias Hauptstadt Las Palmas an der Autobahn GC-1. Die Flugzeit beträgt ab Zürich rund 4 Stunden, 25 Minuten, ab Basel rund 4 Stunden, 30 Minuten und ab Genf 5 Stunden, 55 Minuten. Es gibt regelmässige Busverbindungen zwischen dem Flughafen und den meisten Urlaubsorten auf der Insel. Die Fahrt nach Las Palmas im Norden dauert etwa 35 Minuten, die Fahrt nach Playa del Inglés im Süden etwa eine halbe Stunde. Die Busse fahren in der Zeit von 7:20 Uhr bis 20:20 Uhr. Komfortabler, aber auch teurer, ist die Fahrt mit dem Taxi. Wer günstig mit dem Mietwagen fahren möchte, bucht diesen am besten einige Zeit im Voraus von der Schweiz aus.

Impfungen

Für die Kanaren-Ferien wird der Impfschutz gegen Diphterie, Hepatitis A und Hepatitis B empfohlen.

Kontrastreiches Gran Canaria

Wenn Sie mit einem Mietwagen die Insel erkunden, kommen Sie aus dem Staunen nicht mehr heraus. Naturliebhaber erfreuen sich am Bergland, in dem sich Serpentinen winden, die zu abgelegenen Dörfern, glasklaren Stauseen und verwitterten Vulkankratern führen. Abends tobt die Stimmung in Maspalomas und Playa del Inglés, den Partymeilen auf Gran Canaria. Last-Minute-Ferien können Sie hier also so kontrastreich gestalten wie es auch bei der Insellandschaft erleben.

Topografie

Wegen ihrer unterschiedlichen klimatischen Bedingungen und ihrer geographischen Vielfalt wird die fast kreisrunde Kanaren-Insel auch als Miniaturkontinent bezeichnet. Ihr Zentrum ist geprägt von Berglandschaften, die bis auf knapp 2000 Meter hinaufreichen. Der höchste Gipfel ist mit einer Höhe von 1949 Metern der erloschene Vulkan Pico de Las Nieves. Von dort bietet sich ein atemberaubender Blick auf die Nachbarinsel Teneriffa. Vom zentralen Bergmassiv zweigen sieben Schluchten in alle Himmelsrichtungen ab.

Im Gegensatz zum grünen Norden und Osten der Insel bieten die Küstenregionen des Südens und Westens ein fast wüstenähnliches Bild. Zwischen dem Ort Playa del Inglés und dem Leuchtturm von Maspalomas trifft man auf eines der touristischen Highlights Gran Canarias, die Dünen von Maspalomas. Feiner goldener Sand erstreckt sich auf einer Länge von 6 Kilometern.

Der grösste Teil von Gran Canarias Küstengebiet besteht aus Klippen und Steilküste. Nur einen relativ kleinen Teil von 32 Kilometern bilden Küsten mit Sandstrand. Wer auch baden möchte, sollte beachten, dass diese hauptsächlich im Süden und Osten der Insel zu finden sind.

Flora & Fauna

Der Norden ist überwiegend von Lorbeerwäldern, mit Gewächsen wie dem Kanaren-Lorbeer und der Baumheide, geprägt. In den Bergregionen trifft man auf Kanaren-Kiefern. Im Süden herrscht vorwiegend Halbwüstenvegetation vor. Dort dominieren an Trockenheit angepasste Wolfsmilchgewächse.

Gran Canaria beheimatet zahlreiche Vogelarten, wie den Kanarischen Buntspecht oder das Rotkehlchen. Säugetiere gibt es hingegen kaum. Auf Wanderungen trifft man den Kanaren-Gecko und die Kanaren-Eidechse. Die Tierwelt des die Insel umgebenden Atlantiks ist deutlich vielfältiger. Hier leben Haifische neben Meeresschildkröten. Sie teilen sich den Lebensraum mit Rochen, Schwertfischen, Walen und Delfinen.

Traditionen & Bräuche

Volksfeste oder Fiestas werden das ganze Jahr über auf Gran Canaria gefeiert und fast jeder Ort hat seine eigenen Traditionen. Zunehmender Beliebtheit erfreut sich das Anfang August stattfindende Fischerfest „Vara del Pescao” im Ort Playa de Arinaga. Zahlreiche Besucher feiern das Fest zu Ehren der Fischer am Strand. Mit einem kleinen Boot werden dabei rund 2 Tonnen Sardinen unter den Besuchern verteilt.

Ein verbreiteter Brauch auf Gran Canaria sind die jährlich stattfindenden „Romerías“. An diesen Tagen werden verschiedene Heilige geehrt. Zahlreiche Menschengruppen pilgern dann zu einem bestimmten Ort. Oft tragen sie traditionelle Trachten und werden von Sängern und Musikern begleitet. Einer der ältesten Bräuche der Insel ist der Lucha Canaria, der kanarische Ringkampf. Er wurde im Laufe der Jahrhunderte immer beliebter und ist heute ein populärer Sport, der im Fernsehen übertragen wird.

Gemütlich, interessant und günstig

Gemütliches Sightseeing machen Sie in der Altstadt von Las Palmas, wo die Kathedrale Santa Ana beeindruckend über andere Gebäude ragt und die trutzige Festungsanlage Castillo de la Luz auf eine fünfhundertjährige Geschichte zurückblickt. Etwas ausserhalb der Stadt ragt nahe dem idyllischen Fischerdorfes Puerto de las Nieves der „Finger Gottes“, eine kleine Felsnadel, aus dem Meer.

Reisezeit

Die Insel lässt sich klimatisch unterteilen in den regenreichen Norden und den trockenen Süden. Die aus dem Nordosten wehenden Passatwinde werden an den Bergen im Zentrum zum Aufsteigen gezwungen und verursachen an den Nordhängen auch im Sommer teils starke Niederschläge. Im nördlichen Gran Canaria liegen die durchschnittlichen Temperaturen im Sommer bei circa 22 Grad Celsius, im Winter können es je nach Höhenlage auch unter zehn Grad werden. Durch die Calima Winde der Sahara wird die Trockenheit auf der Südinsel noch verstärkt. Von Juni bis September werden hier 30-40 Grad Celsius erreicht. Während die optimale Reisezeit für den Norden in den Sommermonaten liegt, bietet sich für den Süden eher der Winter an. Bei Temperaturen um 28 Grad Celsius herrscht dort perfektes Wetter für Strandtage und Badeferien.